Das Geschichte der FSP.

Unsere Geschichte.
 
 
Gengenbach, den 21. Juli 1928. 

„Bei dem beständigen Zuwachs unserer Kongregation empfinden wir immer mehr das Bedürfnis nach einer eigenen Ausbildungsstätte für unsere heranzubildenden Kinderschwestern. Wir beabsichtigen daher, hierselbst ein Kindergärtnerinnen-Seminar zu errichten.“

 
Auf dem Hintergrund einer wachsenden, jungen Schwesterngemeinschaft, wurde 1929 vom Orden der Franziskanerinnen vom Göttlichen Herzen Jesu Gengenbach das „Kindergärtnerinnen-Seminar“ für künftige Ordensschwestern gegründet, aus dem im Laufe der Jahre die heutige Katholische Fachschule für Sozialpädagogik hervorging. Stationen auf dem Weg waren 1942 die Erlaubnis der Kirchenbehörden, neben Ordensschwestern weitere Schülerinnen aufzunehmen.
 
1966 bezog die Schule mit dem Internat das neu errichtete Gebäude im Parkweg 5, in dem sie sich nach weiteren Umbauten und Erweiterungen heute befindet. Aus dem ehemaligen „Kindergärtnerinnen-Seminar“ ging 1972 die „Private Fachschule für Sozialpädagogik“ hervor, die ‑ staatlich anerkannt ‑ auf der Grundlage des Privatschulgesetzes in der Fassung vom 1.1.1990 arbeitet.
 
Um dem zunehmenden Bedarf an Hilfen für entwicklungsverzögerte und verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche entgegenzukommen wurde 1981 das Heilpädagogische Seminar und in der Folgezeit die ihr angegliederte Heilpädagogische Ambulanz eingerichtet.
 
In den letzten Jahren wurde der Fortbildungsbereich zunehmend ausgebaut und schließlich 2006 mit der Renovierung der Villa Felseneck ein optimal ausgestattetes Fortbildungshaus und -institut geschaffen.
 
Von 2009 bis 2019 kam eine weitere Schulart mit Weiterbildungscharakter hinzu, die Berufsfachschule für Zusatzqualifikationen für den Bereich der U-Dreijährigen in Tageseinrichtungen.
 
In den letzten Jahren hat sich somit die FSP Gengenbach zu einer modernen Einrichtung entwickelt, die fachlich auf der Höhe der Zeit ist, sich aber ihrer Wurzeln wohl bewusst ist. Sie ist ein Ort für Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Sozial-, Früh- und Heilpädagogik. Im September 2009 ging die Leitung an einen „weltlichen“ Leiter über. 
 
Mit dem 1. Januar 2022 ging die Trägerschaft der Schule auf die Erzdiözese Freiburg über, die bereits im Vorfeld die Geschäftsführung übernommen hatte. 
 

Schulleitungen.

  • 1928 – 1959  Superior Schuh
  • 1959 – 1963  Superior Holzapfel
  • 1963 – 1976  Sr. M. Johanni Heberling
  • 1976 – 1988  Sr. M. Gebharda Frank
  • 1988 – 1995  Sr. M. Roswitha Müller
  • 1995 – 2009  Sr. M. Christa Schwab
  • 2009 – 2024   Robert Henn
  • 2024 – dato Tobias Hölscher